Jede Woche ein neues Hobby

Woche 6 – Science Slam & Meditations-Workshop

Da ich letzte Woche leider für nicht mehr Zeit hatte, als mich einmal ins Gym zu schleppen, gibt es nun diese Woche zwei verschiedene Events von denen ich euch erzählen will;

Am Freitag fand im StuZan der ETH der 15. Science Slam Zürichs statt. Beim Science Slam stellen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen innerhalb von 10min, auf eine lockere und lustige Art, ihr aktuelles Forschungsprojekt vor. Ganz nach ihrem Vorbild, dem Poetry Slam, entscheidet auch beim Science Slam das Publikum per Applaus, wer als Slam Champion aus dem Contest rausgeht. Dieser Jahr wurden neben Statistik und der Entstehungsgeschichte des Fahrrads, auch neue Erkenntnisse im Bereich der Demenz- und Glücksforschung vorgestellt. Gewonnen hat dann aber der Astronom Daniel Angerhausen, der im All fieberhaft nach fremden Planeten sucht und auch einfach mal gerne „high“ ist. Für Science Slams bin ich schon seit langem Feuer und Flamme, da man sie sich einfach sehr gut auf YouTube geben kann. Für diejenigen, welche sich immer noch nichts darunter vorstellen können, hier mein all-time favorite:

Am Samstag-Morgen ging es dann ins Kadampa Meditationszentrum in Zürich Altstetten. Da besuchten wir einen buddhistischen Meditations-Kurs zum Thema „Bleib in der Balance“, der durch einen vegetarischen & veganen Brunch ergänzt wurde. In einem wunderschönen Workshop-Raum, der mit grossen Buddha-Statuen geschmückt wurde, brachte uns eine buddhistische Nonne die Lehre und die Lebensweisheiten Buddhas näher. Sie zeigte uns auf, wie man sich alleine durch die Modifikation der eigenen Haltung anderer Menschen gegenüber, positiver und ausgeglichener fühlen kann und wie man sich seinem negativen Gedanken-Ballast entsagen kann. Der Inhalt der Rede wurde durch Atem- und Meditations-Übungen vertieft, in welchen man sich vor allem zum Ziel setzte, seine Gedanken loszulassen, seinen Atem zu observieren und einfach mal nichts zu denken. Klingt ganz gut, klappte bei mir aber ganz schlecht. Immer wieder fand ich mich in wirren Gedankengängen wieder und oft auch beim gestrigen Science Slam. Sich so penetrant auf das Nicht-Denken zu konzentrieren fand ich extrem anstrengend, so anstrengend dass ich in der letzten Meditation doch glatt eingeschlafen bin. Abschliessend kann ich jedoch sagen, dass ich die 3 Kursstunden als extrem positiv und lehrreich empfand. Der Brunch war sehr schön angerichtet und extrem vielfältig, da werde ich mir noch ein paar Frühstücks-Ideen abkupfern. Ob ich mir jedoch jemals die Kunst des Nicht-Denkens aneignen kann, bezweifle ich sehr. Wäre ja auch ziemlich langweilig, oder?

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